Rezension: „Wer braucht schon einen Millionär“ von Vanessa Mansini

Heute gibt es mal wieder was von Vanessa Mansini- das Buch lag schon so lange auf meinem Reader und wollte nun endlich gelesen werden 😉

Anna ist erfolglose Schauspielerin und verdient ihr Geld unter anderem als Babysitterin für eine gut betuchte Familie. Als besagte Familie in Urlaub fährt nutzt Anna ihre Chance und erfüllt sich einen kleinen Wunsch: Sie schlüpft in die Rolle der Tochter des Hauses und verschafft sich so Einlass auf eine Silvesterparty der Reichen und Schönen. Nicht geplant allerdings hatte sie die Begegnung mit Millionärssohn Max, in den sie sich Hals über Kopf verliebt und eine unglaubliche Nacht erlebt. Doch was kann schon aus dieser Begegnung werden, aufgebaut auf einer Lüge? Schweren Herzens lässt Anna Max alleine zurück, nicht ahnend, dass sie ihn bereits in kurzer Zeit wiedertreffen wird. Nur um dann feststellen zu müssen, dass ihre eigene Täuschung hier wahrlich nur die Spitze des Eisbergs ist…

Wenn Vanessa Mansini draufsteht, ist auch Vanessa Mansini drin- für alle Fans wartet hier also eine Geschichte in gewohntem Stil, die sich gut lesen lässt und die mal wieder Spaß macht. Ich finde, „Wer braucht schon einen Millionär“ ist nicht ganz so gespickt mit Witz wie andere Werke von Vanessa Mansini, was aber der Lesefreude nichts nimmt. Es ist lediglich eine Feststellung, keine Bewertung. Als ich einen ersten Teil gelesen hatte, hatte ich zunächst die Befürchtung, dass sich die Story ziemlich vorhersehbar weiterentwickeln wird- aber natürlich kam es anders und die Story wandert in eine Richtung, mit der man zu Beginn sicher nicht rechnet. Zum Schluss war ich auf jeden Fall froh, dass der zweite Teil mittlerweile auch schon erschienen ist, damit die Geschichte rund um Anna und Max schnell weitergehen kann…

Bewertung: 4 von 5 Eulen

Auf einen Blick:

„Wer braucht schon einen Millionär?“ von Vanessa Mansini/ Michael Meisheit

Verlag: Michael Meisheit

Seiten: 225

ISBN-10: 3981721047

ISBN-13: 978-3981721041

Preis: 9,90 € (Taschenbuch) / 2,99 € (Kindle)

Rezension: „Dornröschen hatte es leichter“ von Vanessa Mansini

Heute hätte ich was für alle Vanessa Mansini bzw. Michael Meisheit- Fans im Angebot 🙂

Im Jahr 1996 hatte Hermine einen Unfall, der sie ins Koma beförderte. Als sie nun, geschmeidige 20 Jahre später, unverhofft erwacht, ist für die junge Frau nichts mehr, wie es einmal war. Obwohl sie bereits nach einer kurzen Regenerationsphase körperlich und geistig wieder auf dem Damm ist, ist Hermine mit dem, was sie da draußen vorfindet, mehr als überfordert: Nicht nur, dass ihre große Liebe mittlerweile mit ihrer damals besten Freundin verheiratet ist; nein, die Welt ist einfach nicht mehr die, die sie kannte. Warum laufen alle mit Diktiergeräten in der Hand rum? Wer zum Teufel ist Harry Potter? Und was hat es nur mit diesem ominösen Internet auf sich? Es hilft alles nichts- Hermine muss sich mit dem Jahr 2016 anfreunden und alle Errungenschaften der letzten 20 Jahre neu entdecken. Und da die biologische Uhr für eine Frau mit mittlerweile 37 Jahren ja nun schon etwas lauter tickt, lautet der wichtigste Plan: Ein Mann muss her…

Und wieder einmal ein Mansini-Buch, das durch und durch Spaß macht. Natürlich ist man sich bewusst, dass es in den vergangenen 20 Jahren eine Unmenge an Fortschritt und Entwicklung auf allen nur denkbaren Ebenen gegeben hat- doch wenn man quasi mittendrin war und alles nach und nach miterleben konnte, ist man sich oft nicht bewusst, was sich denn nun wirklich alles verändert hat. Der Blickwinkel, den man durch Hermines zwei Dekaden andauerndes Koma nun auf unsere heutige Welt einnimmt, sorgt neben sehr vielen „Ach ja-“ und „Stimmt“-Ausrufen für ebenso viele Lacher. Es fängt an mit unserer Währung und hört auf mit völlig neuen Methoden der Kommunikation, nicht zuletzt in Bezug auf das Thema Dating. In diesem Bereich braucht Hermine ja nun dringend Unterstützung, da ihr Traummann in der Zwischenzeit ihre damalige beste Freundin geheiratet hat und schleunigst für Ersatz gesorgt werden muss. Ob das so einfach funktioniert? Ihr werdet es nur herausfinden, wenn ihr das Buch lest 😉 Natürlich könnte man anmerken, dass es ziemlich unwahrscheinlich ist, nach einem 20-jährigen Koma nach so kurzer Zeit ohne größere körperliche und geistige Einbußen wieder durch die Gegend zu spazieren… aber ganz ehrlich? Bücher dürfen sowas, und Bücher können sowas. Sonst wäre es nämlich kein Roman, sondern die Realität 😉

Wer also auf der Suche nach ein wenig Nostalgie, gepaart mit Liebe und Humor ist, der darf gerne zugreifen! Ich könnte mir vorstellen, dass vor allem die Altersgruppe ab 25/30 aufwärts besonders Freude an diesem Buch hat 🙂

Bewertung: 4 von 5 Eulen

Auf einen Blick:

„Dornröschen hatte es leichter“ von Vanessa Mansini (Michael Meisheit)

Verlag: Michael Meisheit

Seiten: 364

ISBN-10: 3981721039

ISBN-13: 978-3981721034

Preis: 9,90 € (Taschenbuch) / 3,99 € (Kindle)

Rezension: „L.I.E.B.E. – Aus eins mach zwei“ von Vanessa Mansini und Michael Meisheit

Endlich gibt es Nachschub von Vanessa Mansini- und zwar in Form der neuen Reihe mit dem schönen Titel „L.I.E.B.E.“

Der Liebesagent Erik ist zunächst alles andere als begeistert, als ihm von seiner Chefin offenbart wird, dass er seine Fälle künftig nicht mehr alleine, sondern gemeinsam mit der Psychologin Undine bearbeiten soll. Die zwei besten Pferdchen im Stall der Agentur sollen nun als Duo den hoffnungslosesten aller Fälle einen Partner fürs Leben vermitteln. Doch die Vorgehensweise der beiden Vermittler in Liebesdingen könnte unterschiedlicher nicht sein. Erik handelt emotional, sucht Kontakt zu seinen Klienten und baut auf seine Menschenkenntnis; Undine vertraut ihrem Computer und hat offensichtlich ein klitzekleines Manko in Sachen sozialer Kompetenz zu verzeichnen. Schon ihr erster gemeinsamer Fall stellt die beiden daher vor eine Herausforderung: Sandra hat eine Männerphobie und wünscht sich doch nichts sehnlicher als einen Partner…

Mir war es eigentlich schon klar, bevor ich mit dem Lesen begonnen hatte: Auch diese Reihe werde ich lieben. Vanessa Mansini, aka Michael Meisheit, weiß einfach wie man es anstellt, dass die Leser jedes niedergeschriebene Wort aufsaugen und den Nachschub kaum erwarten können. Jeder Fall um das ungleiche Agentenpaar Erik und Undine ist in sich abgeschlossen, so dass ein Einstieg theoretisch mit jeder Folge möglich sein wird. Ich vermute jedoch, dass der volle Lesespaß sich entfaltet, wenn man alle erscheinenden Fälle liest, da sich ja vermutlich auch in der zunächst etwas schwierig anmutenden Arbeitsbeziehung der beiden Liebesvermittler etwas tun wird. Es ist schon sehr amüsant wie unterschiedlich die beiden sind und wie sie ihre üblichen Vorgehensweisen nun aneinander angleichen müssen, um auch weiterhin die Härtefälle der Agentur erfolgreich vermitteln zu können. Da ist Kompromissbereitschaft von beiden Seiten angesagt. Wer also einen Kindle besitzt, sollte schleunigst zusehen, dass er sich die erste Folge besorgt. Mein Fazit lautet jedenfalls: L.I.E.B.E. find ich S.U.P.E.R. 😉

Bewertung: 5 von 5 Eulen

Auf einen Blick:

„L.I.E.B.E.- Aus eins mach zwei“ von Vanessa Manini und Michael Meisheit

ASIN: B016UWNM9W

Format: Kindle Edition

Preis: 0,99 €

 

 

„Im falschen Film“ geht weiter!!!

Endlich ist es soweit! Für alle Fans von der eBook-Serie „Im falschen Film“ von Vanessa Mansini und Michael Meisheit hat das Warten am 15. Mai ein Ende: Staffel 2 ist im Anmarsch! Unter folgendem Link findet ihr Infos über diese tolle und süchtigmachende Serie rund um Trixi Kwiatkowski sowie Leseproben aus Staffel 1 und 2:

http://michaelmeisheit.de/im-falschen-film/

Übrigens: Wer Staffel 1 noch nicht kennt, hat aktuell die Möglichkeit das komplette eBook der ersten Staffel für einen Aktionspreis von 0,99 € bei Amazon zu erwerben! Da heißt es also: ZUGREIFEN 😉

Rezension: „Nicht von dieser Welt“ von Vanessa Mansini (Michael Meisheit)

Hier handelt es sich um das Buch, für welches Michael Meisheit (Ihr erinnert euch? Er war der erste Gast in meiner Teestunde ) erst kürzlich mit dem Indie-Autoren-Preis ausgezeichnet wurde. Da mir „Im falschen Film“ so gut gefallen hat, musste ich das nun auch einfach lesen 🙂

Eigentlich ist es doch großartig, wenn man behaupten kann, den ultimativen Traummann gefunden zu haben. Genau das ist Vanessa nun passiert. Allerdings kann sie ihr Glück nicht wie gewollt genießen und sich darin baden, denn es gibt da den ein oder anderen Haken. Zunächst einmal ist sie verheiratet. Zwar nicht wirklich glücklich, aber sie ist verheiratet. Ein Kind gibt es auch bereits, und ein zweites ist schon im Anmarsch. All das könnte man schon als „ungünstige Ausgangslage“ für eine neue Liebe bezeichnen, wenn da nicht noch der ganz große Knall käme: Stefan- der Angebetete- behauptet vehement, er sei ein Bewohner eines anderen Planeten…

Wieder einmal ein Buch aus der Kategorie „Lesen und Spaß haben“! Es ist schnell ausgelesen, weil die Geschichte packend, witzig und in sehr angenehmen Schreibstil verfasst ist, so dass man es theoretisch gar nicht aus der Hand legen mag. Auch die Erzählform ist mal was Neues- der Leser erfährt die komplette Geschichte aus Blogeinträgen, die Vanessa in lockerer und sympathischer Art und Weise verfasst. Ich musste sehr oft lachen und schmunzeln, weil es einfach zu herrlich ist, welche Situationen durch diese Dreieckskonstellation zwischen Vanessa, Stefan und Konstantin (dem Ehemann) zustande kommen. Wer also mal die Nase voll hat von tiefgründiger, langatmiger und ernster Literatur, der findet hier kurzweilige Unterhaltung 🙂

Bewertung: 4 von 5 Eulen

Auf einen Blick:

„Nicht von dieser Welt“ von Vanessa Mansini (Michael Meisheit)

Verlag: Michael Meisheit; Auflage: 1 (15. Juni 2013)

Seiten: 210

ISBN-10: 3000425896

ISBN-13: 978-3000425899

Preis: 9,90 € (Taschenbuch) / 2,99 € (Kindle-Version)

 

Nicht vergessen: Am 23. April könnt ihr im Rahmen der Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ ein signiertes Exemplar von „Im falschen Film“ hier auf meinem Blog gewinnen! Unbedingt weitererzählen 🙂