Rezension: „Wo ist Erkül Bwaroo“ von Ruth M. Fuchs

[Werbung, kostenloses Rezensionsexemplar]

Erkül Bwaroo ermittelt wieder! Ich freue mich sehr, dass ich ein Rezensionsexemplar von der lieben Ruth M. Fuchs erhalten habe und euch nun vom dem neuesten Abenteuer des kleinen Elfendetektivs berichten darf!

Hans und Greta, der Sohn und die Stieftochter eines angesehenen Besenfabrikanten, sind verschwunden. Wer könnte diesen Fall besser aufklären als Erkül Bwaroo, der Elfendetektiv? Gemeinsam mit seinem Freund und Vertrauten Heystings macht sich Bwaroo auf den Weg zum Anwesen der Familie und beginnt dort auf gewünscht diskrete Weise mit seiner Ermittlungsarbeit. Schnell wird klar, dass es an möglichen Verdächtigen und Motiven mal wieder nicht mangelt, vor allem, da vor Kurzem noch jemand aus dem Haus verschwunden ist. Gibt es einen Zusammenhang? Auch die Journalistin Maja bietet ihre Hilfe an- doch kann man sich auf sie verlassen? Die Ermittlungen schreiten voran, doch dann verschwindet Erkül Bwaroo plötzlich, um im Alleingang Nachforschungen anzustellen. Ist Dr. Artur Heystings in der Lage, auch ohne seinen schlauen Freund Licht ins Dunkle zu bringen?

Es war mir wie immer eine Freude, eine neue Geschichte rund um Erkül Bwaroo lesen zu dürfen. Wie die Namen der zu Beginn Vermissten bereits erahnen lässt, dreht sich im aktuellen Fall alles rund um das Märchen „Hänsel und Gretel“. Da dürfen die Stiefmutter, ein weitläufiger Wald, eine Hexe und das berühmte Knusperhäuschen natürlich nicht fehlen! Auf amüsante Weise werden die für das Märchen wichtigen Elemente in die Story verwoben- doch wer glaubt, er kenne somit den Ausgang der Geschichte: weit gefehlt. Ich musste jedenfalls herzlich lachen, als die Auflösung präsentiert wurde. Was so märchenhaft daherkommt, endet nämlich in der (bitteren) Realität 😉

Auch den 6. Teil dieser Reihe kann ich euch demnach ans Herz legen. Wer Erkül Bwaroo immer noch nicht kennt, der sollte sich also langsam mal mit dem Privatdetektiv bekannt machen!

Auf einen Blick:

„Wo ist Erkül Bwaroo“ von Ruth M. Fuchs

Verlag: Raposa Verlag

Seiten: 268

ISBN-10: 3981802993

ISBN-13: 978-3981802993

Preis: 9,95 € (Taschenbuch) / 4,99 € (Kindle)

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Rezension: „Tod einer Zwiderwurzn“ von Ruth M. Fuchs

Hallo ihr Lieben! Nach langer, langer Zeit veröffentliche ich mal wieder eine Rezension 🙂 Aktuell fließt meine Energie meistens in andere Lebensbereiche, so dass es bis auf die monatlichen Ars vivendi- Ausgaben leider nicht allzu viel neues hier gibt. Aber irgendwann wird das sicherlich auch wieder anders werden.

Vor einigen Wochen hat mich die liebe Ruth M. Fuchs mal wieder gefragt, ob ich nicht Lust hätte, ihr neues Buch zu lesen uns rezensieren. Treue Leser wissen ja, dass ich fast alle ihrer Bücher hier vorgestellt habe. Meist ging es da um Erkül Bwaroo, den kleinen Elfendetektiv mit dem schlauen Köpfchen. Doch aufgepasst: Diesmal macht die Autorin einen Abstecher in die Welt der Regionalkrimis, und zwar nach Niederbayern! Und da Regionalkrimis generell sehr gerne lese, habe ich natürlich nicht lange überlegt und mich schon auf die Lektüre gefreut 🙂

Als Hauptkommissar Quirin Kammermeier eines sonnigen Tages im Geiselhöringer Freibad verweilt, rechnet er wahrscheinlich mit Vielem, aber nicht damit, plötzlich eine Tote vorzufinden. Eine Frau mittleren Alters wurde vergiftet- doch wie genau die Tat vonstattengegangen ist, bleibt zunächst ein großes Rätsel. Gemeinsam mit seiner Kollegin Sabine Pfeiffer untersucht Quirin den Fall und stößt auf eine Fülle potenziell Verdächtiger. Grund dafür ist ein Blog, den die Verstorbene führte und auf dem sie regelmäßig über alles und jeden herzog. Und bevor Licht ins Dunkle gebracht werden kann, geschieht ein weiterer Mord. Auch hier wurde das Opfer vergiftet- und zwar mit dem gleichen Gift wie das erste Opfer…

Um es vorweg zu nehmen: Ich finde, Regionalkrimis stehen Ruth M. Fuchs sehr gut! Von der ersten Seite an kann man wunderbar ins Geschehen eintauchen und sich auf sämtliche neue Charaktere und Szenarien einlassen. Das Ermittlerduo Kammermeier und Pfeiffer ist sehr sympathisch, aber nicht zu glatt angelegt, so dass sich bei den Beiden immer wieder Reibungspunkte mit anderen auftretenden Charakteren auftun. Natürlich erfahren wir neben der Ermittlungsarbeit auch etwas über das Privatleben der Beamten, die Region Niederbayern und die dortige Mundart, was das Ganze sehr schön abrundet und für kurzweilige Lesestunden sorgt. Praktischerweise ist Sabine Pfeiffer auch nicht ganz sicher im Umgang mit dem vorherrschenden Dialekt der Einheimischen, so dass man dank ihr an einigen Stellen eine Übersetzungshilfe bekommt 🙂 Aber auch ohne diese lässt sich alles gut lesen und verstehen (sprach die Rheinländerin 😉 ) Und wer letztendlich der Täter war- wurde mir dann auch erst kurz vor Schluss klar…

Wer also gerne Krimis und noch lieber Regionalkrimis liest, der ist hier gut bedient und darf zugreifen. Ich hoffe jedenfalls, es kommen noch weitere Fälle von Quirin und Sabine auf uns zu 🙂

 

Auf einen Blick:

„Tod einer Zwiderwurzn“ von Ruth M. Fuchs

Verlag: Raposa Verlag

Seiten: 364

ISBN-10: 3981802985

ISBN-13: 978-3981802986

Preis: 9,99 € (Taschenbuch) / 4,99 € (Kindle)

 

Rezension: „Rosen für Erkül Bwaroo“ von Ruth M. Fuchs

Ist das nicht schön? Ein neuer Teil unseres lieben Meisterdetektivs Erkül Bwaroo ist erschienen- und natürlich war ich ganz gespannt, was es diesmal für die kleinen grauen Zellen des kleinen Elfen zu tun gibt! Lieben Dank an Ruth M. Fuchs für mein Rezensionsexemplar!

Die Schauspielerin Klarissa Ronaard wird bei dem Dreh zu einem Lichtspiel tot aufgefunden. Aufgrund ihrer Verwandschaft mit dem Königshaus und der Tatsache, dass die Hauptverdächtige eine enge Vertraute der Königin ist, ist es diesmal Königin Titania höchstpersönlich, die die Dienste Erkül Bwaroos anfordert. Der kleine Elf mit dem schlauen Köpfchen ist zunächst alles andere als erfreut über diesen Auftrag, denn bei der Verdächtigen handelt es sich um seine Tante Seonny Bwaroo, zu der er schon lange kein gutes Verhältnis mehr hat. Doch was hilft es? Ein Mord muss aufgeklärt werden- da müssen persönliche Befindlichkeiten in den Hintergrund treten, damit der Wahrheit Platz gemacht werden kann. Und schon bald stellt Erkül Bwaroo fest, dass so ziemlich jeder an diesem Filmset ein Motiv gehabt hätte, da Klarissa Ronaard wahrlich keine einfache Person war und ihre ganz eigenen Ziele verfolgte. Da müssen also die kleinen grauen Zellen aktiviert werden- und schon ist Erkül Bwaroo wieder ganz in seinem Element…

„Rosen für Erkül Bwaroo“ ist mittlerweile der 5. Teil rund um den Elfendetektiv mit Köpfchen und belgischem Akzent- und ich muss sagen, mit jeden Teil wächst er mir mehr ans Herz. Neben dem schönen Setting, an dem wir uns diesmal befinden- einem Filmset zu einer Variante von Dornröschen, gefällt mir besonders, dass dieser Fall durch die Beteiligung seiner Tante eine persönliche Komponente für Erkül Bwaroo enthält. Auf diese Weise lernen wir den Detektiv, auch wenn er natürlich vorbildlich seiner Arbeit nachgeht, doch auch hier und da von einer etwas anderen Seite kennen, und erfahren letztlich sogar noch mehr über seine Vergangenheit. Wie immer finde ich auch die Mischung aus Realität und Phantastik gut gelungen- denn wenn uns eigentlich bekannte Dinge, diesmal z.B. in Bezug auf Filme und deren Technik, auf einmal in etwas anderem Gewand begegnen, entlockt das schon das ein oder andere Schmunzeln. Zusammenfassend lässt sich also sagen: Ich hatte mal wieder Spaß beim Lesen und freue mich auf Nachschub 🙂

Bücherfreunde, die Krimis, Märchen und Phantasik gerne vereint sehen möchten, dürfen hier gern zugreifen. Der Fall ist in sich abgeschlossen und kann losgelöst von den anderen Büchern der Reihe gelesen werden- ich finde allerdings, für den vollen Lesespaß ist es von Vorteil, auch die anderen Teile zu kennen! Hier findet ihr die Rezensionen zu Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4 😉

Bewertung: 5 von 5 Eulen

Auf einen Blick:

„Rosen für Erkül Bwaroo“ von Ruth M. Fuchs

Verlag: Raposa Verlag

Seiten: 272

ISBN-10: 3981802942

ISBN-13: 978-3981802948

Preis: 9,95 € (Taschenbuch) / 5,99 € (Kindle)

Rezension: „Vergessen? Ach wo!: Ein phantastisches Sammelsurium“ von Ruth M. Fuchs

Und wieder einmal ist ein Rezensionsexemplar in meinem Postfach gelandet, wovon ich euch heute gerne erzählen möchte. Die liebe Ruth M. Fuchs hat etwas veröffentlicht – diesmal geht es allerdings nicht um den kleinen Elfendetektiv Erkül Bwaroo, sondern um eine Sammlung von insgesamt 17 Kurzgeschichten.

Nunja, da es sich um Kurzgeschichten handelt, möchte ich natürlich nicht zuviel über die jeweiligen Inhalte verraten. Gesagt sei aber, dass wir uns in allen Geschichten in einer Welt der Phantastik bewegen, die unserer mitunter jedoch durchaus verbunden ist. Da gibt es z.B. eine Hexe, die lieber auf einem Staubsauger als auf einem Besen fliegt, einen Kobold, der sich bei einem Öko-Bestatter einrichtet, eine geheimnisvolle Ehefrau, die sich einmal in der Woche für einen ganzen Tag ins Bad begibt und auf keinen Fall gestört werden möchte und eine Prinzessin mit Smartphone, um nur einige der vorkommenden Figuren zu nennen. Außerdem erfahren wir, was geschieht, wenn man Bücher zu lange ungelesen und unbeachtet im Regal stehen hat 😉

Alle Geschichten sind mit sehr viel Humor geschrieben, und genau das ist es auch, was für einige „Huch“-Momente beim Lesen sorgt. Denke ich an die Welt der Phantastik, so entsteht in meinem Geiste eine Welt, die eher etwas mittelalterlich daherkommt. Diese Ideen, die man unweigerlich im Kopf hat, werden jedoch in den hiesigen Kurzgeschichten oft aufgebrochen, sodass man im ersten Moment erstaunt ist, im Anschluss aber schmunzeln muss. Als ich die Geschichten gelesen habe, kam mir irgendwann der Gedanke, dass dieses Büchlein mit seinen ganzen phantastischen Wesen durchaus als Schulbuch in Hogwarts durchgehen könnte 😉  Es lässt sich flüssig lesen, wobei man hier natürlich immer mal wieder auch nur einzelne Geschichten lesen kann. Wer also Lust auf Nebelgeister, Elfen und Co. hat, der findet hier kurzweilige Unterhaltung 🙂

Auf einen Blick: 

„Vergessen? Ach wo!: Ein phantastisches Sammelsurium“ von Ruth M. Fuchs

Verlag: Raposa Verlag

Seiten: 236

ISBN-10: 3981802969

ISBN-13: 978-3981802962

Preis: 8,99 € (Broschiert) / 3,99  € (Kindle)

 

Blogtour: „Erkül Bwaroo und der Mord im Onyx-Express“

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Agatha Christie

Ein herzliches Willkommen auf meiner Seite! Im Rahmen der Blogtour rund um das Buch „Erkül Bwaroo und der Mord im Onyx-Express“ erfahrt ihr bei mir heute etwas über die Frau, die unter anderem Erkül Bwaroos Vorbild „Hercule Poirot“ erschaffen hat: Na, von wem ist die Rede? Richtig! Von keiner Geringeren als Agatha Christie, der Queen of crime herself. Und wer fleißig den ganzen Text liest, landet dann auch bei unserem schönen Gewinnspiel 😉

Fragt man mich, was mir als erstes in den Sinn kommt, wenn ich den Namen Agatha Christie höre, dann ist die Antwort sonnenklar: Miss Marple. Diese schrullige, alte Dame mit ihrem detektivischen Spürsinn begleitet mich seit Kindertagen. Gemeinsam mit meiner Oma habe ich die Filme mit Margaret Rutherford in der Rolle der Miss Marple rauf und runter geschaut- und auch heute noch liegt die DvD-Box mit den -wie ich finde- wundervollen Filmen in unserem Wohnzimmer und wird immer mal wieder hervorgeholt. Filme also, und auch Hörbücher und Hörspiele sind die Medien, die mir die Werke Agatha Christies hauptsächlich nähergebracht haben. Ihre Bücher sind erst bei mir eingezogen, als ich vor einigen Jahren gefragt wurde, ob ich die Bücher meines Opas haben wolle- diese vielen, mysteriösen, mit schwarz-roten Einbänden versehenen Bücher, die schon immer am Kopfende des Bettes meiner Großeltern standen, und über die ich mich schon immer gefragt hatte: Was stehen da wohl für Geschichten drin? Die Antwort lautet: Es sind Detektivgeschichten, und zwar die Agatha Christies. Wie ich jetzt bei meiner Recherche zu diesem Artikel erfahren habe, besitze ich allerdings mit meinen 23 Büchern, in denen je 2-3 Geschichten stecken, nur einen Bruchteil dessen, was Mrs. Christie geschrieben hat. Aus ihrer Feder stammen nämlich sage und schreibe 66 Detektivromane, 150 Kurzgeschichten und 19 Theaterstücke. Außerdem schrieb sie unter dem Pseudonym Mary Westmacott noch 6 romantische Erzählungen. Die Verkaufszahlen ihrer Werke werden nur durch die der Bibel und Shakespeare übertroffen; es lohnt sich also durchaus, sich einige Eckpunkte in Christies Leben ein bisschen genauer anzuschauen…

Agatha Christie wurde am 15.9.1890 in Torquay unter dem Namen Agatha Mary Clarissa Miller geboren. Im Gegensatz zu ihren beiden Geschwistern wurde sie lange Zeit von den Eltern zu Hause unterrichtet. Und auch, wenn ihre Mutter ihr das Lesen und Schreiben erst mit 8 Jahren beibringen wollte, war die Motivation des kleinen Mädchens diesbezüglich anscheinend so groß, dass sie sich das Ganze einfach im Alter von 5 Jahren selbst beibrachte. Ich sag’s ja: Kreative Energien müssen nach draußen 😉

Das Erfinden von Geschichten lag ihr wohl schon immer, und bereits mit elf Jahren wurde ein Gedicht von ihr in einer Zeitung veröffentlicht. Nachdem sie einige Jahre später ihr zunächst begonnenes Musikstudium in Paris abbrach, fand sie Spaß am Schreiben von Kurzgeschichten.

1914 heiratete sie ihren ersten Mann, durch den sie ihren bis heute unvergessenen Namen erhielt: Archibald Christie, einen Flieger der königlichen Luftwaffe, mit welchem sie auch ihre Tochter Rosalind bekam.

In der Zeit während des 1. Weltkrieges dann entstanden schließlich Agatha Christies erste Detektivgeschichten. Ihrer Schwester haben wir wahrscheinlich diesbezüglich eine ganze Menge zu verdanken, denn sie wettete mit Agatha, dass sie es nicht schaffen würde eine gute Detektivgeschichte zu verfassen. Also arbeitete sie zunächst einen Plot aus- nicht zuletzt, um auch der Eintönigkeit ihres Jobs zu entfliehen, den sie zu dieser Zeit in einem Krankenhaus, später dann in einer Apotheke ausübte. Hier sammelte sie im Übrigen ihr Wissen über Gifte zusammen, was uns bekanntermaßen in vielen ihrer Werke begegnet. Ihre Darstellungen diesbezüglich waren wohl so gut, dass sie sogar Erwähnung in einer pharmazeutischen Zeitschrift fand. Vorsicht also vor gut informierten Schriftstellern 😉

Die Tatsache, dass es zur Zeit des ersten Weltkrieges in England viele belgische Flüchtlinge gab, ließ schließlich eine Figur entstehen, die den eben erwähnten Plot ihrer Detektivgeschichte mit Leben füllte und uns allen mehr als gut bekannt ist: Hercule Poirot. Weitere Romane mit ebenfalls bekannten Spürnasen wie z.B. Tommy und Tuppence sowie Miss Marple ließen dann nicht lange auf sich warten.

Nachdem ihre erste Ehe 1928 geschieden wurde und ihr Leben durch schwierige Phasen geprägt war, nahm sich Agatha Christie eine Auszeit: Sie fuhr mit den Orient-Express nach Bagdad (hier schließt sich der Kreis 😉 ), was ihr privates wie schriftstellerisches Leben stark veränderte und prägte. Nicht nur, dass sie ihren 2. Ehemann, Max Mallowan, kennenlernte; sie erhielt auch unglaublich viel Inspiration für weitere Geschichten…

Hercule Poirot war zwar übrigens eine ihrer sichersten Einnahmequellen, Christies Verhältnis zu ihrer eigens erschaffenen Romanfigur war jedoch wohl nicht immer das Beste. Bereits während des 2. Weltkrieges schrieb sie Poirots letzten Fall, in welchem der Detektiv während seiner Ermittlungen stirbt. Diesen bewahrte sie jedoch über 30 Jahre in ihrem Safe auf, um ihn dann erst kurz vor ihrem eigenen Tod zu veröffentlichen. Viele Fans weigern sich anscheinend standhaft, diesen letzten Fall Poirots zu lesen 😉

Agatha Christie starb am 12. Januar 1976 im Alter von 85 Jahren und hinterlässt uns eine unglaubliche Vielzahl an Werken, die die Literaturlandschaft nachhaltig prägten.

Ihr seht schon, man könnte noch soviel schreiben… wer mehr über die Queen of crime erfahren möchte, der greift am Besten zu ihrer Autobiographie 🙂 Auch ich werde das sicherlich bald machen!

Kommen wir nun zu unserem Gewinnspiel 🙂

Ihr könnt heute ein E-Book von „Erkül Bwaroo und der Mord im Onyx-Express“ von Ruth M. Fuchs bei mir gewinnen. Sämtliche Teilnehmer des Gewinnspiels auf meiner Seite werden dann für die Verlosung der Printausgabe am 06.03.2016 an Ruth M. Fuchs weitergeleitet, so dass ihr dort erneut eine Chance auf einen Gewinn habt. Lest die Teilnahmebedingungen gut durch, und beantwortet im Anschluss die Frage über die Kommentarfunktion. Eure Kommentare müssen erst von mir freigeschaltet werden- also etwas Geduld 😉

Teilnahmebedingungen:

Ihr seid über 18 Jahre alt
✩ Nach Ablauf des Gewinnspiels senden wir euch im Falle des Gewinns eine Email zu. Hierfür müsst ihr eure E-Mail-Adresse im Kommentar selbst hinterlassen. Damit ihr keine Spam-Mails erhaltet, ersetzt ihr bei der Angabe eurer Mailadresse am Besten das @ durch (ät) !
✩ Wir übernehmen keine Haftung und es gibt keinen Ersatz, falls das Paket verloren geht.
✩ Der Gewinn wird nicht bar ausgezahlt.
✩ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
✩ Das E-Book könnt ihr bei mir nur heute, am 04.03.2016, gewinnen. Die Verlosung der Printausgabe findet am 06.03.2016 statt. Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt schnellstmöglich.

Und hier nun die zu beantwortende Frage:

Welches Werk von Agatha Christie ist euer liebstes?

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Quellenangaben:

✩ Foto: Angus Mc Bean (National Portrait Gallery, London)
http://www.agathachristie.com
✩ https://de.wikipedia.org/wiki/Agatha_Christie

Rezension: „Erkül Bwaroo und der Mord im Onyx-Express“ von Ruth M. Fuchs

Und wieder einmal hatte ich das Glück, das neue Buch von Erkül Bwaroo vorab lesen zu dürfen. Der kleine Elf trifft auf seinen nächsten Kriminalfall! Für alle, die den Elfendetektiv noch nicht kennen: HIER, HIER und HIER findet ihr die Rezensionen zu den vorangegangenen Fällen 🙂 Viel Spaß beim Stöbern!

Gemeinsam mit seinem guten Freund Dr. Artur Heystings macht sich Erkül Bwaroo, seines Zeichens Elf und Privatdetektiv, mit dem Zug auf den Weg von Laundom nach Pendrin. Natürlich reist Bwaroo nicht in irgendeinem Zug- nein, es muss schon der luxuriöse Onyx-Express sein. Doch während der Reise geschieht ein Mord, und so müssen die grauen Zellen des Elfendetektives mal wieder ganze Arbeit leisten, um diesen Fall zu lösen. Neben dem Zugpersonal gibt es zwölf Mitreisende, die allesamt in irgendeiner Art und Weise in Verbindung mit dem Ermordeten standen und somit alle auf die ein oder andere Weise ein Motiv gehabt hätten. Kann Erkül Bwaroo erneut sein Können unter Beweis stellen und den Täter entlarven? Gemeinsam mit Dr. Heystings macht er sich an die Arbeit…

In diesem Fall rund um den kleinen, etwas pummeligen Elfendetektiv haben wir es mit einem klassischen Locked-Room-Szenario, bzw. wohl eher einem Locked-Train-Szenario, zu tun 😉 Der Mord geschah während der Zugfahrt, und somit ist klar, dass alle Mitreisenden automatisch zu Verdächtigen werden. Ein bisschen Agatha Christie hier, ein bisschen Märchen dort, dazu eine Prise Fantastik- und schon erhält man einen sehr kurzweiligen, mit liebenswerten Kleinigkeiten gespickten Roman, den man gerne in den Händen hält und rasch ausgelesen hat. Neu ist bei diesem Fall die Erzählperspektive, da wir die Geschehnisse aus der Sicht Dr. Artur Heystings‘ erfahren- dies gab es bislang nur in einem der Fälle aus „Fragen Sie Erkül Bwaroo“. Auf jeden Fall haben wir hier wieder eine gelungene Geschichte, die zwar für sich steht, meiner Meinung nach aber noch besser ist, wenn man die vorangegangenen Teile auch kennt und so bereits mehrfachen Kontakt mit dem Elfendetektiv und seinen Marotten bekommen konnte. So oder so: Lesen lohnt sich 🙂

 

Bewertung:

5 von 5 Eulen

Auf einen Blick:

„Erkül Bwaroo und der Mord im Onyx-Express“ von Ruth M. Fuchs

Verlag: Amazon Media EU S.à r.l.

Seiten: 199

ASIN: B013J50T44

Preis: 4,99 € (Kindle)

 

 

 

 

And the winners are…

Es ist vollbracht 🙂 6 von euch haben sich an meinem Gewinnspiel beteiligt und die beiden Fragen zum Märchen „Die goldene Gans“ richtig beantwortet.

Es kleben natürlich 7 Personen an der goldenen Gans fest- und zwar in folgender Reihenfolge:

– die 3 Töchter des Wirts

– der Pfarrer

– der Küster

– 2 Bauern

Und hier nun die Gewinner, die jeweils ein Exemplar von „Fragen Sie Erkül Bwaroo“ von Ruth M. Fuchs inklusive persönlicher Widmung und Lesezeichen bekommen:

Kristina Dohm

Sonja Werkowski

Tina Wittke

Herzlichen Glückwunsch 🙂 Und die Anderen sind bitte wie immer nicht traurig und versuchen beim nächsten Mal wieder ihr Glück- irgendwann wird es bestimmt klappen !