Ars vivendi- März 2018

Ars vivendi

oder: Des Kaisers neue Kleider

Yvonne Wolf 31/03/2018

Hin und wieder begebe ich mich auf die Suche nach Märchen. Nicht nach irgendwelchen, sondern nach den Märchen, die ich aus meiner Kindheit noch kenne, die mir aber heutzutage nicht mehr so präsent erscheinen. Und manchmal stoße ich dabei auf solche Märchen, von denen ich denke, dass sie unbedingt weitergetragen und wieder mehr erzählt werden sollten, damit sie nicht in Vergessenheit geraten. Denn nicht selten versteckt sich in ihnen eine schöne Botschaft, die nicht nur für Kinderohren gedacht ist. Der Titel dieser Ausgabe verrät euch schon, welches Märchen es diesmal geworden ist… kennt ihr es noch? Des Kaisers neue Kleider von Hans Christian Andersen- übrigens das erste Mal erschienen im Jahr 1837. Ich hoffe, ihr habt ein bisschen Zeit mitgebracht- dieses Mal ist Ars vivendi etwas länger als sonst 😉

Vor vielen Jahren lebte ein Kaiser, der so ungeheuer viel auf neue Kleider hielt, daß er all sein Geld dafür ausgab, um recht geputzt zu sein. Er kümmerte sich nicht um seine Soldaten, kümmerte sich nicht um das Theater und liebte es nicht, spazieren zu fahren, außer um seine neuen Kleider zu zeigen. Er hatte einen Rock für jede Stunde des Tages, und eben so, wie man von einem Könige sagt, er ist im Rathe, sagte man hier immer: „Der Kaiser ist in der Garderobe.“
In der großen Stadt, in welcher er wohnte, ging es sehr munter zu; an jedem Tage kamen viele Fremde da an. Eines Tages kamen auch zwei Betrüger; sie gaben sich für Weber aus und sagten, daß sie das schönste Zeug, das man sich denken könne, zu weben verständen. Die Farben und das Muster wären nicht allein ungewöhnlich schön, sondern die Kleider, die von dem Zeuge genäht würden, besäßen die wunderbare Eigenschaft, daß sie für jeden Menschen unsichtbar wären, der nicht für sein Amt tauge oder der unverzeihlich dumm sei.
„Das wären ja prächtige Kleider!“ dachte der Kaiser; „wenn ich die anhätte, könnte ich ja dahinter kommen, welche Männer in meinem Reiche zu dem Amte, das sie haben, nicht taugen; ich könnte die Klugen von den Dummen unterscheiden! Ja, das Zeug muß sogleich für mich gewebt werden!“ Und er gab den beiden Betrügern viel Handgeld, damit sie ihre Arbeit beginnen möchten.
Sie stellten auch zwei Webstühle auf und thaten, als ob sie arbeiteten; aber sie hatten nicht das Geringste auf dem Stuhle. Frischweg verlangten sie die feinste Seide und das prächtigste Gold, das steckten sie in ihre eigene Tasche und arbeiteten an den leeren Stühlen bis spät in die Nacht hinein.
„Ich möchte doch wohl wissen, wie weit sie mit dem Zeuge sind!“ dachte der Kaiser. Aber es war ihm ordentlich beklommen zu Muthe, wenn er daran dachte, daß Derjenige, welcher dumm sei oder schlecht zu seinem Amte tauge, es nicht sehen könne. Nun glaubte er zwar, daß er für sich selbst nichts zu fürchten brauche, aber er wollte doch erst einen Andern senden, um zu sehen, wie es damit stände. Alle Menschen in der ganzen Stadt wußten, welche besondere Kraft das Zeug habe, und Alle waren begierig, zu sehen, wie schlecht oder dumm ihr Nachbar sei. 
„Ich will meinen alten, ehrlichen Minister zu den Webern senden!“ dachte der Kaiser. „Er kann am Besten beurtheilen, wie das Zeug sich ausnimmt, denn er hat Verstand, und Keiner versieht sein Amt besser, als er!“ –
Nun ging der alte, gute Minister in den Saal hinein, wo die zwei Betrüger saßen und an den leeren Webstühlen arbeiteten, „Gott behüte uns!“ dachte der alte Minister und riß die Augen auf; „ich kann ja nichts erblicken!“ Aber dieses sagte er nicht. 
Beide Betrüger baten ihn, gefälligst näher zu treten, und fragten, ob es nicht ein hübsches Muster und schöne Farben seien. Dann zeigten sie auf den leeren Webstuhl, und der arme, alte Minister fuhr fort, die Augen aufzureißen: aber konnte nichts sehen, denn es war nichts da. „Herr Gott!“ dachte er, „sollte ich dumm sein? Das habe ich nie geglaubt, und dieses darf kein Mensch wissen! Sollte ich nicht zu meinem Amte taugen? Nein, es geht nicht an, daß ich erzähle, ich könne das Zeug nicht sehen!“
„Nun, Sie sagen nichts dazu?“ fragte der Eine, der da webte.
„O, es ist niedlich! ganz allerliebst!“ antwortete der alte Minister und sah durch seine Brille. „Dieses Muster und diese Farben! – Ja, ich werde es dem Kaiser sagen, daß es mir sehr gefällt.“
„Nun, das freut uns!“ sagten die Weber, und darauf nannten sie die Farben mit Namen und erklärten das seltsame Muster. Der alte Minister paßte gut auf, damit er dasselbe sagen könnte, wenn er zum Kaiser zurückkäme, und das that er.
Nun verlangten die Betrüger mehr Geld, mehr Seide und mehr Gold, das sie zum Weben brauchen wollten, Sie steckten Alles in ihre eigenen Taschen, auf den Webstuhl kam kein Faden, aber sie fuhren fort, wie bisher, an dem leeren Webstuhle zu arbeiten. 
Der Kaiser sandte bald wieder einen andern ehrlichen Staatsmann hin, um zu sehen, wie es mit dem Weben stände und ob das Zeug bald fertig sei; es ging ihm gerade, wie dem Ersten; er sah und sah, weil aber außer dem leeren Webstuhle nichts da war, so konnte er nichts sehen.
„Ist das nicht ein hübsches Stück Zeug?“ fragten die beiden Betrüger und zeigten und erklärten das prächtige Muster, welches gar nicht da war.
„Dumm bin ich nicht!“ dachte der Mann; „es ist also mein gutes Amt, zu dem ich nicht tauge? Das wäre komisch genug, aber das muß man sich nicht merken lassen!“ und so lobte er das Zeug, welches er nicht sah, und versicherte ihnen seine Freude über die schönen Farben und das herrliche Muster. „Ja es ist ganz allerliebst!“ sagte er zum Kaiser.
Alle Menschen in der Stadt sprachen von dem prächtigen Zeuge.
Nun wollte der Kaiser es selbst sehen, während es noch auf dem Webstuhle sei. Mit einer ganzen Schaar auserwählter Männer, unter denen auch die beiden ehrlichen Staatsmänner waren, die schon früher dort gewesen, ging er zu den beiden listigen Betrügern hin, die nun aus allen Kräften webten, aber ohne Faser und Faden. 
Ist das nicht prächtig?“ sagten die beiden alten Staatsmänner, die schon einmal da gewesen waren. „Sehen Ew. Majestät, welches Muster, welche Farben!“ Und dann zeigten sie auf den leeren Webstuhl, denn sie glaubten, daß die Andern das Zeug wohl sehen könnten. „Was!“ dachte der Kaiser, „ich sehe gar nichts! Das ist ja schrecklich! Bin ich dumm? Tauge ich nicht dazu, Kaiser zu sein?
Das wäre das Schrecklichste, was mir begegnen könnte!“ – „O, es ist sehr hübsch!“ sagte er. „Es hat meinen allerhöchsten Beifall!“ Und er nickte zufrieden und betrachtete den leeren Webstuhl, denn er wollte nicht sagen, daß er nichts sehen könne. Das ganze Gefolge, welches er bei sich hatte, sah und sah und bekam nicht mehr heraus, als die Andern; aber sie sagten, wie der Kaiser: „O, das ist hübsch!“ Und sie riethen ihm, diese neuen, prächtigen Kleider das erste Mal bei der großen Procession, die bevorstand, zu tragen. „Es ist herrlich, niedlich, ercellent!“ ging es von Mund zu Mund; man schien allerseits innig erfreut darüber, und der Kaiser verlieh den Betrügern den Titel: Kaiserliche Hofweber. 
Die ganze Nacht vor dem Morgen, an dem die Procession stattfinden sollte, waren die Betrüger auf und hatten über sechzehn Lichter angezündet. Die Leute konnten sehen, daß sie stark beschäftigt waren, des Kaisers neue Kleider fertig zu machen. Sie thaten, als ob sie das Zeug aus dem Webstuhl nähmen, sie schnitten mit großen Scheeren in die Luft, sie nähten mit Nähnadeln ohne Faden und sagten zuletzt: „Nun sind die Kleider fertig!“
Der Kaiser mit seinen vornehmsten Cavalieren kam selbst dahin, und beide Betrüger hoben den einen Arm in die Höhe, gerade als ob sie etwas hielten, und sagten: „Seht, hier sind die Beinkleider! Hier ist der Rock! Hier der Mantel!“ und so weiter. „Es ist so leicht wie Spinnenwebe; man sollte glauben, man habe nichts auf dem Leibe; aber das ist gerade die Schönheit davon!“
„Ja!“ sagten alle Cavaliere; aber sie konnten nichts sehen, denn es war nichts da.
„Belieben Ew. kaiserliche Majestät jetzt Ihre Kleider allergnädigst auszuziehen,“ sagten die Betrüger, „so wollen wir Ihnen die neuen anziehen, hier vor dem großen Spiegel!“ 
Der Kaiser legte alle seine Kleider ab, und die Betrüger stellten sich, als ob sie ihm jedes Stück der neuen Kleider anzögen, welche fertig wären; und der Kaiser wendete und drehte sich vor dem Spiegel.
„Ei, wie gut sie kleiden! Wie herrlich sie sitzen!“ sagten Alle. „Welches Muster, welche Farben! Das ist eine köstliche Tracht!“ –
„Draußen stehen sie mit dem Thronhimmel, welcher über Ew. Majestät in der Procession getragen werden soll,“ meldete der Oberceremonienmeister.
„Seht, ich bin ja fertig!“ sagte der Kaiser. „Sitzt es nicht gut?“ Und dann wendete er sich nochmals zu dem Spiegel, denn es sollte scheinen, als ob er seinen Schmuck recht betrachte. 
Die Kammerherren, welche die Schleppe tragen sollten, griffen mit den Händen nach dem Fußboden, gerade als ob sie die Schleppe aufhöben; sie gingen und thaten, wie wenn sie Etwas in der Luft hielten; sie wagten nicht, es sich merken zu lassen, daß sie nichts sehen konnten. So ging der Kaiser in Procession unter dem prächtigen Thronhimmel, und alle Menschen auf der Straße und in den Fenstern sprachen: „Gott, wie sind des Kaisers neue Kleider unvergleichlich; welche Schleppe er am Kleide hat, wie schön das sitzt!“ Keiner wollte es sich merken lassen, daß er nichts sah, denn dann hätte er ja nicht zu seinem Amte getaugt oder wäre sehr dumm gewesen. Keine Kleider des Kaisers hatten solches Glück gemacht, wie diese.
„Aber er hat ja nichts an!“ sagte endlich ein kleines Kind. ‚Herr Gott, hört des Unschuldigen Stimme!“ sagte der Vater; und der Eine zischelte dem Andern zu, was das Kind gesagt hatte. 
„Aber er hat ja nichts an!“ rief zuletzt das ganze Volk. Das ergriff den Kaiser, denn es schien ihm, sie hätten Recht; aber er dachte bei sich: „Nun muß ich die Prozession aushalten.“ Und die Kammerherren gingen noch straffer und trugen die Schleppe, die gar nicht da war.

Ende

Na, wurdet ihr in eure Kindheit zurückkatapultiert? Ich bin sicher, es gibt ganz unterschiedliche Lehren, die man aus diesem Märchen ziehen kann- da darf sich jeder das herausgreifen, was ihm grade passt 🙂 Aber ich möchte meinen: Aktuell ist es allemal.

Ich wünsche euch an dieser Stelle frohe und ruhige Ostertage!

In diesem Sinne: Wer suchet, der findet!

Yvonne

Quellen: http://www.maerchen.net / http://www.maerchen.com
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Rezension: „Monsieur Blake und der Zauber der Liebe“ von Gilles Legardinier

Huch, da war ich wohl ein wenig schreibfaul in letzter Zeit, was? Aber dafür habe ich heute ein besonders schönes Buch, welches ich euch ans Herz legen möchte 🙂

Andrew Blake besitzt eine gut laufende Firma in London, wird seines Lebens jedoch nicht mehr richtig froh. Den Tod seiner geliebten Frau konnte er nie so recht verarbeiten, und daher beschließt er, seine Zelte in London – zumindest für eine Weile – abzubrechen und eine Stelle als Butler anzunehmen. In Frankreich und inkognito. Im französischen Herrenhaus angekommen, trifft er nicht nur auf die Hausdame, sondern auch auf die verschiedenen Angestellten des Anwesens. Diese sind zwar alle oberflächlich freundlich, jedoch merkt Blake schnell, dass die vorherrschende Atmosphäre doch eher kühl und distanziert ist. Durch seine oft unkonventionelle Art und seinen speziellen Humor gelingt es Blake mehr und mehr das Leben von Madame und ihren Bediensteten gehörig auf den Kopf zu stellen und die Beziehungen der Personen untereinander merklich zu verändern. Auf diese Weise zieht schließlich ein bisschen mehr Wärme, Freundlichkeit und Liebe ins Haus- etwas, das allen Anwesenden mehr als gut tut…

Bereits das erste Buch von Gilles Legardinier „Julie weiß, wo die Liebe wohnt“ hatte mir sehr gut gefallen. Und auch in diesem Roman wird man sogleich von Legardiniers wunderschöner Erzählweise in Beschlag genommen. Ich kann gar nicht sagen, woran es genau liegt, aber man fliegt durch die Seiten und ist irgendwie verzaubert. Die Charaktere sind alle so liebevoll gezeichnet, dass man sie einfach nur gern haben kann- jeden mit seinen eigenen Marotten und Liebenswürdigkeiten. Sie alle wirken so lebendig und verletzlich, da eigentlich jeder von ihnen auf der Suche nach etwas ist. Und da muss erst ein neuer Majordomus (und zwar nicht mal ein echter) eingestellt werden, der das bisherige, gut durchstrukturierte Leben aller umkrempelt und für etwas sorgt, was bisher fehlte: Spaß und Lebensfreude. Doch auch Blakes eigenes Leben schreit nach Veränderung- man denke nur an den Grund seiner „Flucht“ aus London. Wie gut, dass die Früchte, deren Samen er selbst gesät hat, auch vor ihm nicht halt machen. Wer Lust auf eine Art Märchen für Erwachsene hat, der sollte hier unbedingt zugreifen 🙂

Bewertung: 5 von 5 Eulen

Auf einen Blick:

„Monsieur Blake und der Zauber der Liebe“ von Gilles Legardinier

Verlag: Goldmann

Seiten: 416 (Tb)

ISBN-10: 3442480760

ISBN-13: 978-3442480760

Preis: 8,99 € (Taschenbuch) / 7,99 € (Kindle)

Rezension: „Erkül Bwaroo und der Mord im Onyx-Express“ von Ruth M. Fuchs

Und wieder einmal hatte ich das Glück, das neue Buch von Erkül Bwaroo vorab lesen zu dürfen. Der kleine Elf trifft auf seinen nächsten Kriminalfall! Für alle, die den Elfendetektiv noch nicht kennen: HIER, HIER und HIER findet ihr die Rezensionen zu den vorangegangenen Fällen 🙂 Viel Spaß beim Stöbern!

Gemeinsam mit seinem guten Freund Dr. Artur Heystings macht sich Erkül Bwaroo, seines Zeichens Elf und Privatdetektiv, mit dem Zug auf den Weg von Laundom nach Pendrin. Natürlich reist Bwaroo nicht in irgendeinem Zug- nein, es muss schon der luxuriöse Onyx-Express sein. Doch während der Reise geschieht ein Mord, und so müssen die grauen Zellen des Elfendetektives mal wieder ganze Arbeit leisten, um diesen Fall zu lösen. Neben dem Zugpersonal gibt es zwölf Mitreisende, die allesamt in irgendeiner Art und Weise in Verbindung mit dem Ermordeten standen und somit alle auf die ein oder andere Weise ein Motiv gehabt hätten. Kann Erkül Bwaroo erneut sein Können unter Beweis stellen und den Täter entlarven? Gemeinsam mit Dr. Heystings macht er sich an die Arbeit…

In diesem Fall rund um den kleinen, etwas pummeligen Elfendetektiv haben wir es mit einem klassischen Locked-Room-Szenario, bzw. wohl eher einem Locked-Train-Szenario, zu tun 😉 Der Mord geschah während der Zugfahrt, und somit ist klar, dass alle Mitreisenden automatisch zu Verdächtigen werden. Ein bisschen Agatha Christie hier, ein bisschen Märchen dort, dazu eine Prise Fantastik- und schon erhält man einen sehr kurzweiligen, mit liebenswerten Kleinigkeiten gespickten Roman, den man gerne in den Händen hält und rasch ausgelesen hat. Neu ist bei diesem Fall die Erzählperspektive, da wir die Geschehnisse aus der Sicht Dr. Artur Heystings‘ erfahren- dies gab es bislang nur in einem der Fälle aus „Fragen Sie Erkül Bwaroo“. Auf jeden Fall haben wir hier wieder eine gelungene Geschichte, die zwar für sich steht, meiner Meinung nach aber noch besser ist, wenn man die vorangegangenen Teile auch kennt und so bereits mehrfachen Kontakt mit dem Elfendetektiv und seinen Marotten bekommen konnte. So oder so: Lesen lohnt sich 🙂

 

Bewertung:

5 von 5 Eulen

Auf einen Blick:

„Erkül Bwaroo und der Mord im Onyx-Express“ von Ruth M. Fuchs

Verlag: Amazon Media EU S.à r.l.

Seiten: 199

ASIN: B013J50T44

Preis: 4,99 € (Kindle)

 

 

 

 

Gewinnspiel !!!

Es ist mal wieder soweit! Vor einiger Zeit habt ihr ja sicherlich meine Rezension über das neue Buch des kleinen Elfendetektivs Erkül Bwaroo gelesen (und wenn nicht, dann holt das HIER schnell nach). Und eben dieses schöne Buch gibt es nun bei mir zu gewinnen- und zwar ganze 3 Mal, denn die liebe Ruth M. Fuchs stellt gleich drei Exemplare inklusive Lesezeichen und persönlicher Widmung zur Verfügung 🙂 Die Chancen auf einen Gewinn stehen also gar nicht so schlecht- ihr müsst euch bloß aufraffen, meine Fragen beantworten und dann noch mit ein bisschen Glück aus dem Lostopf gezogen werden… 😉

Platz 1-3

Quelle: Amazon

Quelle: Amazon

„Fragen Sie Erkül Bwaroo“ von Ruth M. Fuchs + Lesezeichen und persönliche Widmung im Buch

 

Hier nun vorab die Teilnahmebedingungen (lesen lohnt sich 😉 ) :

01) Mitmachen kann jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist.

02) Der Wohnort des Teilnehmers muss in Europa liegen.

03) Start des Gewinnspiels ist Montag, der 09. Februar 2015 (ab Veröffentlichung des Beitrags) ; Ende ist Dienstag, der 17. Februar 2015, 23:59 Uhr, denn am Aschermittwoch ist ja im Rheinland bekanntlich alles vorbei 😀

04) Der Teilnehmer muss 2 Fragen korrekt beantworten. Die Antworten erfolgen via Email an ywolf@gmx.net unter Angabe des Betreffs “Gewinnspiel Erkül Bwaroo”. In der Email muss die korrekte Antwort auf das Rätsel sowie Name und Anschrift des Teilnehmers stehen. Nur, wenn alle Angaben vollständig sind, kommt ihr in den Lostopf. Das gilt auch für Teilnehmer, die ich evtl. persönlich kenne und/ oder die bereits an einem Gewinnspiel von mir teilgenommen haben.

05) Eure Daten werden nur im Rahmen des Gewinnspieles genutzt und im Anschluss an dieses wieder gelöscht.

06) Ich übernehme keine Haftung, falls die Gewinne auf dem Postweg verloren gehen sollten.

07) Es entscheidet das Los 🙂

Über Likes, neue Follower und nette Kommentare freue ich mich selbstverständlich sehr! Diese sind aber keine Voraussetzung für das Gewinnspiel!

 

Und hier nun die Aufgaben:

Da es Erkül Bwaroo ja immer wieder mit bekannten Gestalten aus der Märchen- und Fabelwelt zu tun hat, führt uns auch dieses Gewinnspiel in die schöne Welt der Märchen.

1) Wie viele Personen kleben in dem Märchen „Die goldene Gans“ an dem wertvollen Tier fest?

2) In welcher Reihenfolge kleben diese Personen an dem güldenen Vogel fest?

Fleißige Follower meiner Seite werden wissen, wo sie nach der Antwort suchen müssen 😉 Viel Glück!

 

 

 

 

Rezension: „Fragen Sie Erkül Bwaroo!“ von Ruth M. Fuchs

Es gibt Nachschub von Erkül Bwaroo meine Lieben! Wer nicht weiß, wer das ist, sollte dies schnellst möglich nachholen und vielleicht in meine vorangegangenen Rezensionen zu den ersten beiden Teilen schnuppern (HIER und HIER)!

Auch im dritten Teil um den kleinen, rundlichen, mit belgischem Akzent sprechenden und ziemlich schlauen Elfendetektiv Erkül Bwaroo haben wir erneut die Möglichkeit, in den Genuss seiner unglaublichen Auffassungsgabe und seiner damit verbundenen grauen Zellen zu kommen. In insgesamt 7 Kurzgeschichten beweist Bwaroo, dass es sich oftmals lohnt, sehr genau hinzusehen, den Blick auch auf die noch so kleinen Details zu richten und dann die logischen Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. Es macht unglaublich viel Spaß in eine Welt einzutauchen, in der man bekannte Märchen- und Fabelwesen trifft, wo jedoch das allseits Bekannte so verdreht und auf den Kopf gestellt wird, dass doch etwas ganz Neues daraus entsteht. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass es nicht zwingend der Wolf gewesen sein muss, der Rotkäppchens Großmutter auf dem Gewissen hat? Oder dass die Heinzelmännchen zu Köln möglicherweise aus anderen Gründen als gedacht ihre Arbeit niedergelegt haben? Auch dem weißen Kaninchen aus „Alice im Wunderland“ begegnen wir (und erfahren endlich, warum es immer denkt, dass es zu spät kommt 🙂 ), treffen auf den gealterten Hans im Glück und auf einen, ebenfalls wohlbekannten, goldspuckenden Esel. In der letzten Kurzgeschichte schließlich erzählt nicht Bwaroo selber, sondern wir erleben einen Fall aus der Perspektive seines alten Freundes Artur Heystings. Auch das ist sehr amüsant, da die sehr eigene Art Bwaroos und seine kleinen, aber feinen Macken durch die Augen Heystings` nochmal deutlicher hervortreten als sie es ohnehin schon tun.

Wer also Lust auf ein wenig Phantastik, gepaart mit Witz und detektivischem Spürsinn hat, dem stehen hier ein paar Stunden kurzweilige Unterhaltung bevor, die Lust auf mehr machen 🙂 Ich hoffe, Nachschub ist im Anmarsch 🙂

Bewertung: 5 von 5 Eulen

Auf einen Blick:

„Fragen Sie Erkül Bwaroo!“ von Ruth M. Fuchs

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (9. Januar 2015)

Seiten: 240 Seiten

ISBN-10: 1505296935

ISBN-13: 978-1505296938

Preis: 9,95 € (Taschenbuch) / 3,99 € (Kindle)