Rezension: „Rosen für Erkül Bwaroo“ von Ruth M. Fuchs

Ist das nicht schön? Ein neuer Teil unseres lieben Meisterdetektivs Erkül Bwaroo ist erschienen- und natürlich war ich ganz gespannt, was es diesmal für die kleinen grauen Zellen des kleinen Elfen zu tun gibt! Lieben Dank an Ruth M. Fuchs für mein Rezensionsexemplar!

Die Schauspielerin Klarissa Ronaard wird bei dem Dreh zu einem Lichtspiel tot aufgefunden. Aufgrund ihrer Verwandschaft mit dem Königshaus und der Tatsache, dass die Hauptverdächtige eine enge Vertraute der Königin ist, ist es diesmal Königin Titania höchstpersönlich, die die Dienste Erkül Bwaroos anfordert. Der kleine Elf mit dem schlauen Köpfchen ist zunächst alles andere als erfreut über diesen Auftrag, denn bei der Verdächtigen handelt es sich um seine Tante Seonny Bwaroo, zu der er schon lange kein gutes Verhältnis mehr hat. Doch was hilft es? Ein Mord muss aufgeklärt werden- da müssen persönliche Befindlichkeiten in den Hintergrund treten, damit der Wahrheit Platz gemacht werden kann. Und schon bald stellt Erkül Bwaroo fest, dass so ziemlich jeder an diesem Filmset ein Motiv gehabt hätte, da Klarissa Ronaard wahrlich keine einfache Person war und ihre ganz eigenen Ziele verfolgte. Da müssen also die kleinen grauen Zellen aktiviert werden- und schon ist Erkül Bwaroo wieder ganz in seinem Element…

„Rosen für Erkül Bwaroo“ ist mittlerweile der 5. Teil rund um den Elfendetektiv mit Köpfchen und belgischem Akzent- und ich muss sagen, mit jeden Teil wächst er mir mehr ans Herz. Neben dem schönen Setting, an dem wir uns diesmal befinden- einem Filmset zu einer Variante von Dornröschen, gefällt mir besonders, dass dieser Fall durch die Beteiligung seiner Tante eine persönliche Komponente für Erkül Bwaroo enthält. Auf diese Weise lernen wir den Detektiv, auch wenn er natürlich vorbildlich seiner Arbeit nachgeht, doch auch hier und da von einer etwas anderen Seite kennen, und erfahren letztlich sogar noch mehr über seine Vergangenheit. Wie immer finde ich auch die Mischung aus Realität und Phantastik gut gelungen- denn wenn uns eigentlich bekannte Dinge, diesmal z.B. in Bezug auf Filme und deren Technik, auf einmal in etwas anderem Gewand begegnen, entlockt das schon das ein oder andere Schmunzeln. Zusammenfassend lässt sich also sagen: Ich hatte mal wieder Spaß beim Lesen und freue mich auf Nachschub 🙂

Bücherfreunde, die Krimis, Märchen und Phantasik gerne vereint sehen möchten, dürfen hier gern zugreifen. Der Fall ist in sich abgeschlossen und kann losgelöst von den anderen Büchern der Reihe gelesen werden- ich finde allerdings, für den vollen Lesespaß ist es von Vorteil, auch die anderen Teile zu kennen! Hier findet ihr die Rezensionen zu Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4 😉

Bewertung: 5 von 5 Eulen

Auf einen Blick:

„Rosen für Erkül Bwaroo“ von Ruth M. Fuchs

Verlag: Raposa Verlag

Seiten: 272

ISBN-10: 3981802942

ISBN-13: 978-3981802948

Preis: 9,95 € (Taschenbuch) / 5,99 € (Kindle)

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Blogtour: „Erkül Bwaroo und der Mord im Onyx-Express“

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Agatha Christie

Ein herzliches Willkommen auf meiner Seite! Im Rahmen der Blogtour rund um das Buch „Erkül Bwaroo und der Mord im Onyx-Express“ erfahrt ihr bei mir heute etwas über die Frau, die unter anderem Erkül Bwaroos Vorbild „Hercule Poirot“ erschaffen hat: Na, von wem ist die Rede? Richtig! Von keiner Geringeren als Agatha Christie, der Queen of crime herself. Und wer fleißig den ganzen Text liest, landet dann auch bei unserem schönen Gewinnspiel 😉

Fragt man mich, was mir als erstes in den Sinn kommt, wenn ich den Namen Agatha Christie höre, dann ist die Antwort sonnenklar: Miss Marple. Diese schrullige, alte Dame mit ihrem detektivischen Spürsinn begleitet mich seit Kindertagen. Gemeinsam mit meiner Oma habe ich die Filme mit Margaret Rutherford in der Rolle der Miss Marple rauf und runter geschaut- und auch heute noch liegt die DvD-Box mit den -wie ich finde- wundervollen Filmen in unserem Wohnzimmer und wird immer mal wieder hervorgeholt. Filme also, und auch Hörbücher und Hörspiele sind die Medien, die mir die Werke Agatha Christies hauptsächlich nähergebracht haben. Ihre Bücher sind erst bei mir eingezogen, als ich vor einigen Jahren gefragt wurde, ob ich die Bücher meines Opas haben wolle- diese vielen, mysteriösen, mit schwarz-roten Einbänden versehenen Bücher, die schon immer am Kopfende des Bettes meiner Großeltern standen, und über die ich mich schon immer gefragt hatte: Was stehen da wohl für Geschichten drin? Die Antwort lautet: Es sind Detektivgeschichten, und zwar die Agatha Christies. Wie ich jetzt bei meiner Recherche zu diesem Artikel erfahren habe, besitze ich allerdings mit meinen 23 Büchern, in denen je 2-3 Geschichten stecken, nur einen Bruchteil dessen, was Mrs. Christie geschrieben hat. Aus ihrer Feder stammen nämlich sage und schreibe 66 Detektivromane, 150 Kurzgeschichten und 19 Theaterstücke. Außerdem schrieb sie unter dem Pseudonym Mary Westmacott noch 6 romantische Erzählungen. Die Verkaufszahlen ihrer Werke werden nur durch die der Bibel und Shakespeare übertroffen; es lohnt sich also durchaus, sich einige Eckpunkte in Christies Leben ein bisschen genauer anzuschauen…

Agatha Christie wurde am 15.9.1890 in Torquay unter dem Namen Agatha Mary Clarissa Miller geboren. Im Gegensatz zu ihren beiden Geschwistern wurde sie lange Zeit von den Eltern zu Hause unterrichtet. Und auch, wenn ihre Mutter ihr das Lesen und Schreiben erst mit 8 Jahren beibringen wollte, war die Motivation des kleinen Mädchens diesbezüglich anscheinend so groß, dass sie sich das Ganze einfach im Alter von 5 Jahren selbst beibrachte. Ich sag’s ja: Kreative Energien müssen nach draußen 😉

Das Erfinden von Geschichten lag ihr wohl schon immer, und bereits mit elf Jahren wurde ein Gedicht von ihr in einer Zeitung veröffentlicht. Nachdem sie einige Jahre später ihr zunächst begonnenes Musikstudium in Paris abbrach, fand sie Spaß am Schreiben von Kurzgeschichten.

1914 heiratete sie ihren ersten Mann, durch den sie ihren bis heute unvergessenen Namen erhielt: Archibald Christie, einen Flieger der königlichen Luftwaffe, mit welchem sie auch ihre Tochter Rosalind bekam.

In der Zeit während des 1. Weltkrieges dann entstanden schließlich Agatha Christies erste Detektivgeschichten. Ihrer Schwester haben wir wahrscheinlich diesbezüglich eine ganze Menge zu verdanken, denn sie wettete mit Agatha, dass sie es nicht schaffen würde eine gute Detektivgeschichte zu verfassen. Also arbeitete sie zunächst einen Plot aus- nicht zuletzt, um auch der Eintönigkeit ihres Jobs zu entfliehen, den sie zu dieser Zeit in einem Krankenhaus, später dann in einer Apotheke ausübte. Hier sammelte sie im Übrigen ihr Wissen über Gifte zusammen, was uns bekanntermaßen in vielen ihrer Werke begegnet. Ihre Darstellungen diesbezüglich waren wohl so gut, dass sie sogar Erwähnung in einer pharmazeutischen Zeitschrift fand. Vorsicht also vor gut informierten Schriftstellern 😉

Die Tatsache, dass es zur Zeit des ersten Weltkrieges in England viele belgische Flüchtlinge gab, ließ schließlich eine Figur entstehen, die den eben erwähnten Plot ihrer Detektivgeschichte mit Leben füllte und uns allen mehr als gut bekannt ist: Hercule Poirot. Weitere Romane mit ebenfalls bekannten Spürnasen wie z.B. Tommy und Tuppence sowie Miss Marple ließen dann nicht lange auf sich warten.

Nachdem ihre erste Ehe 1928 geschieden wurde und ihr Leben durch schwierige Phasen geprägt war, nahm sich Agatha Christie eine Auszeit: Sie fuhr mit den Orient-Express nach Bagdad (hier schließt sich der Kreis 😉 ), was ihr privates wie schriftstellerisches Leben stark veränderte und prägte. Nicht nur, dass sie ihren 2. Ehemann, Max Mallowan, kennenlernte; sie erhielt auch unglaublich viel Inspiration für weitere Geschichten…

Hercule Poirot war zwar übrigens eine ihrer sichersten Einnahmequellen, Christies Verhältnis zu ihrer eigens erschaffenen Romanfigur war jedoch wohl nicht immer das Beste. Bereits während des 2. Weltkrieges schrieb sie Poirots letzten Fall, in welchem der Detektiv während seiner Ermittlungen stirbt. Diesen bewahrte sie jedoch über 30 Jahre in ihrem Safe auf, um ihn dann erst kurz vor ihrem eigenen Tod zu veröffentlichen. Viele Fans weigern sich anscheinend standhaft, diesen letzten Fall Poirots zu lesen 😉

Agatha Christie starb am 12. Januar 1976 im Alter von 85 Jahren und hinterlässt uns eine unglaubliche Vielzahl an Werken, die die Literaturlandschaft nachhaltig prägten.

Ihr seht schon, man könnte noch soviel schreiben… wer mehr über die Queen of crime erfahren möchte, der greift am Besten zu ihrer Autobiographie 🙂 Auch ich werde das sicherlich bald machen!

Kommen wir nun zu unserem Gewinnspiel 🙂

Ihr könnt heute ein E-Book von „Erkül Bwaroo und der Mord im Onyx-Express“ von Ruth M. Fuchs bei mir gewinnen. Sämtliche Teilnehmer des Gewinnspiels auf meiner Seite werden dann für die Verlosung der Printausgabe am 06.03.2016 an Ruth M. Fuchs weitergeleitet, so dass ihr dort erneut eine Chance auf einen Gewinn habt. Lest die Teilnahmebedingungen gut durch, und beantwortet im Anschluss die Frage über die Kommentarfunktion. Eure Kommentare müssen erst von mir freigeschaltet werden- also etwas Geduld 😉

Teilnahmebedingungen:

Ihr seid über 18 Jahre alt
✩ Nach Ablauf des Gewinnspiels senden wir euch im Falle des Gewinns eine Email zu. Hierfür müsst ihr eure E-Mail-Adresse im Kommentar selbst hinterlassen. Damit ihr keine Spam-Mails erhaltet, ersetzt ihr bei der Angabe eurer Mailadresse am Besten das @ durch (ät) !
✩ Wir übernehmen keine Haftung und es gibt keinen Ersatz, falls das Paket verloren geht.
✩ Der Gewinn wird nicht bar ausgezahlt.
✩ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
✩ Das E-Book könnt ihr bei mir nur heute, am 04.03.2016, gewinnen. Die Verlosung der Printausgabe findet am 06.03.2016 statt. Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt schnellstmöglich.

Und hier nun die zu beantwortende Frage:

Welches Werk von Agatha Christie ist euer liebstes?

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Quellenangaben:

✩ Foto: Angus Mc Bean (National Portrait Gallery, London)
http://www.agathachristie.com
✩ https://de.wikipedia.org/wiki/Agatha_Christie

Blogtour: „Erkül Bwaroo und der Mord im Onyx-Express“

Ab morgen ist es soweit! Eine Woche lang könnt ihr auf verschiedenen Blogs viele Infos rund um den aktuellen Roman von Ruth M. Fuchs bekommen und täglich etwas gewinnen! Am Freitag führt euch die Tour dann auch auf meinen Blog- also schön aufpassen und fleißig mitlesen 🙂

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Rezension: „Gestatten, Erkül Bwaroo, Elfendetektiv“ von Ruth M. Fuchs

Nachdem ich vor Kurzem den zweiten Teil der Reihe um Erkül Bwaroo, den Elfendetektiv, lesen und rezensieren durfte, musste ich einfach auch noch den ersten Teil lesen. Wie ich erwartet hatte, ist der Spaßfaktor auch hier wieder ganz weit oben 🙂

Erkül Bwaroo, der Elfendetektiv mit enormen Schnurrbart und französischem Akzent, erhält einen Auftrag. Einer der sieben Zwerge sucht ihn auf, um ein Verbrechen zu melden: Prinzessin Adelinde (die unsereins natürlich besser unter dem Namen „Schneewittchen“ bekannt ist) , liegt tot in der Zwergenhütte. Die Zwerge sind sich schnell einig, dass es sich hier nur um geplanten Mord handeln kann- ausgeführt von niemand Geringerem als der Königin selbst. Nachdem in den vergangenen Wochen bereits zwei Mordversuche fehlgeschlagen sind (Tatwerkzeuge waren ein Miedergürtel und ein Kamm), scheint die Prinzessin nun letztlich an einem Apfel erstickt zu sein. Auch wenn alle anderen Bewohner des Köngreiches der Meinung sind, dass es sich eher um einen Unfall denn um einen Mord handelt, nimmt Erkül Bwaroo die Ermittlungen auf und stellt schnell fest, dass es an Verdächtigen nicht mangelt. Da ist die Königin, die anscheinend kein gutes Verhältnis zu ihrer Stieftochter hatte, der gutaussehende Prinz aus dem benachbarten Königreich, die Dorfhexe und, nicht zu vergessen, die sieben Zwerge. Sie alle nimmt Erkül Bwaroo unter die Lupe, sammelt Indizien und löst mit Hilfe seiner grauen Zellen und seines ergebenen Dieners Orges schließlich diesen überaus kniffligen Fall.

Wie schon bei „Erkül Bwaroo auf der Fabelinsel“ habe ich auch hier während des Lesens wirklich sehr oft gelacht und fühlte mich durchweg mehr als gut unterhalten. Die Verknüpfung von Elementen, die einem aus der eigenen Kindheit so vertraut und lieb sind, mit ganz neuen Motiven und Zusammenhängen, ist eine Idee, die einfach wunderbar funktioniert. Jeder von uns kennt „Schneewittchen“ und ihr Schicksal- doch all das, was wir aus dem Original im Kopf haben, wird hier herrlich verdreht und auf den Kopf gestellt, so dass es eben doch nicht so einfach ist wie man vielleicht zu Beginn vermutet. Ein Glück, das Erkül Bwaroo zur Stelle ist; der an Agatha Christies „Hercule Poirot“ angelehnte Charakter bringt trotz seiner Marotten Ordnung in den so verworren scheinenden Fall und geht den Dingen auf eine liebenswürdige Art auf den Grund. Dieses Buch ist für alle, die Märchen und Krimis mögen, selbst mitraten möchten und es lieben, ein Buch am Ende mit einem breiten Grinsen zuzuschlagen 🙂 Ich hoffe, Erkül Bwaroo beehrt uns bald mit weiteren Fällen- man möchte meinen, die Welt der Märchen bietet noch einiges an Potenzial 😉 Wie wäre es, wenn ihr dieses Buch vielleicht einfach mal an jemanden verschenkt?

Bei diesem Teil handelt es sich um den ersten Teil der Reihe um Erkül Bwaroo. Da die Teile jedoch nicht in Zusammenhang miteinander stehen, kann man sie in beliebiger Reihenfolge lesen.

Bewertung: 5 von 5 Eulen

Auf einen Blick:

„Gestatten, Erkül Bwaroo, Elfendetektiv (Erkül Bwaroo ermittelt)“ von Ruth M. Fuchs

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; 1. Auflage (14. April 2013)

ISBN-10: 1491044586

ISBN-13: 978-1491044582

Seiten: 296 Seiten

Preis: 8,95 € (Taschenbuch) / 2,99 € (Kindle-Version)

 

 

Agatha Christie- Hörspielbox mit 8 Hercule Poirot Krimis

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Letzte Woche Donnerstag hat mir eine Freundin eine Hörspielbox ausgeliehen- diese Box enthält 4 Cd’s mit insgesamt 8 Hercule Poirot Krimis von Agatha Christie. Da ich heute den letzten Krimi gehört habe, dachte ich mir , dass ich euch diese wirklich gut und liebevoll gemachten Werke nicht vorenthalten möchte und nun hier vorstelle.

Für all diejenigen unter euch, die noch keine nähere Bekanntschaft mit Hercule Poirot gemacht haben, kommt hier eine kurze Einführung: Hercule Poirot ist ein belgischer Privatdetektiv mit ausgeprägtem französischen Akzent, einem auffälligen Schnurrbart und einem möglicherweise leicht übertriebenen Ordnungssinn. Sein Blick für Details und seine rasche Kombinationsgabe ermöglichen ihm das Aufdecken der unterschiedlichsten Verbrechen- Agatha Christie hat insgesamt 33 Krimis mit diesem für gute Unterhaltung sorgenden Charakter geschaffen, von denen die folgenden 8 in dieser Box als Hörspiel inszeniert wurden:

CD 1: Eine Tür fällt ins Schloss/ Tod im dritten Stock

CD 2: 24 Schwarzdrosseln/ Der verräterische Garten

CD 3: Der Traum/ Poirot und der Kidnapper

CD 4: Urlaub auf Rhodos/ Lasst Blumen sprechen

So ein Hörspiel steht und fällt ja mit der Besetzung der Sprecher- aber ich muss wirklich sagen, dass hier gute Arbeit geleistet wurde. Sowohl die Erzählerstimme (Friedhelm Ptok), als auch die Besetzung der einzelnen Rollen ist sehr gut gelungen. Besonders Felix von Manteuffel, der Poirot seine Stimme leiht, ließ mich oft schmunzeln, da er dem Privatdetektiv einen sehr charmanten und liebenswerten französischen Akzent verpasst, der dafür sorgt, dass man sofort Sympathie entwickelt.

Die einzelnen Krimis sind alle um die 40 Minuten lang, d.h. schön kurz und knackig. Zwischendurch habe ich mir gedacht, dass es bestimmt auch Spaß machen würde, eine längere Version zu hören, in der man vielleicht auch die Chance bekommt selber zu erraten, wer  denn der Täter sein könnte- denn das kann man bei diesen Versionen nicht, da man als Hörer quasi nur die Ergebnisse von Poirots Gedanken mitgeteilt bekommt und nicht den Weg dahin.

Alles in allem erhält man jedoch eine solide und kurzweilige Unterhaltung, die ich allen Agatha Christie- Freunden ans Herz legen kann.

Auf einen Blick:

Agatha Christie- Acht Hercule Poirot Krimis

der Hörverlag

Produktion: Südwestrundfunk/ Mitteldeutscher Rundfunk 2006

ISBN: 978-3-86717-609-5

Preis (gesehen bei Amazon): 19,99 €