Ars vivendi: Oktober 2016

Ars vivendi

oder: Fremdschenken

Yvonne Wolf 31/10/2016

In wenigen Wochen steht Weihnachten vor der Tür- ich dachte mir, ich erwähne es einfach mal, damit es einen nicht wieder so überrumpelt 😉 Nicht wenige von euch werden sicherlich schon jetzt damit beschäftigt sein Geschenke über Geschenke zu besorgen, Ideen zu sammeln oder gar über der eigenen Wunschliste brüten. Vielleicht gibt es aber auch den Ein oder Anderen, der schon beim bloßen Gedanken an den bevorstehenden Geschenkemarathon Kopfschmerzen bekommt.

Kopfschmerzen habe ich aktuell zwar noch nicht, ich weiß aber schon jetzt, dass ich den Satz „Aber bitte nur 1-2 Geschenke“ auch in diesem Jahr wieder relativ häufig aus meinem Munde hören, bzw. ihn in Emails, SMS, Whatsapp-Nachrichten und weiß der liebe Gott noch wo sonst einflechten werde. In meinem Freundeskreis habe ich Weihnachtsgeschenke ja schon lange abgeschafft, aber da nun die nächste Generation in den Startlöchern steht, steht natürlich auch wieder geschenketechnisch mehr auf der Einkaufsliste.

Geschenke sind ja auch etwas Tolles und gerade an Weihnachten gehören sie selbstverständlich dazu- was mich nur stört ist die Tatsache, dass es oft übertrieben wird und es viel zu viele Geschenke gibt, die unnötigerweise nicht selten auch viel zu viel Geld kosten.

Ein bisschen Erdung muss also her, damit der Blick wieder zurechtgerückt wird und wir wieder etwas mehr mit dem Sinn des Schenkens in Verbindung kommen- findet ihr nicht auch? Laut Wikipedia handelt es sich bei einem Geschenk übrigens um die freiwillige Übertragung des Eigentums […] , ohne eine Gegenleistung zu verlangen. Soso, keine Gegenleistung also- heißt im Klartext: Geben, ohne zu nehmen. Selbstlosigkeit für Einsteiger quasi 😉

Nutzt die nahende Adventszeit Zeit also doch einfach mal, um wildfremden kleinen und großen Menschen ein Leuchten ins Gesicht zu zaubern, so ganz ohne Erwartung. Wenn ihr Augen und Ohren offen haltet, werdet ihr in eurem Umfeld sicherlich auf schöne Aktionen stoßen, die euch genau diese Möglichkeit geben. Im besten Fall stellt sich dann ein warmes und zufriedenes Gefühl in eurer Bauchgegend ein, welches euch zeigt, dass auch hier mal wieder weniger mehr ist und man mit kleinen Dingen Großes bewirken kann…

In diesem Sinne: Fremdschenken ist angesagt 🙂

Bis bald,

            Yvonne

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