Ars vivendi: Mai 2015

Ars vivendi

oder: Danke für diesen guten Morgen…

Yvonne Wolf 31/05/2015

…Danke für jeden neuen Tag; Danke, dass ich all meine Sorgen auf dich werfen mag! Na, der Ein oder Andere hat dieses Lied sicherlich schon ziemlich oft im Leben singen dürfen bzw. müssen, oder? Und als ich mir heute im Laufe des Tages ein Thema für diesen Monat überlegt habe, da kam mir ganz spontan diese Melodie in den Kopf.

Meine fleißigen Leser haben sicherlich meine letzte Rezension über das schöne Glücks-Hörbuch gelesen. Und einer der vielen Tipps, die uns zum Nachdenken anregen sollen, beschäftigt sich eben auch mit dem Thema Dankbarkeit- deswegen lohnt es sich wahrscheinlich, mal einen vorsichtigen Blick darauf zu werfen und natürlich auch den eigenen Umgang mit diesem Thema zu beleuchten!

Wenn ihr euch nun schon die Zeit nehmt und diese Zeilen lest, dann denkt doch mal für 1-2 Minuten darüber nach, wofür ihr am heutigen Tag dankbar seid. Fällt euch gleich etwas ein oder müsst ihr länger überlegen? Es müssen nicht immer die großen, gewichtigen Dinge auf der eigenen Dankbarkeitsliste stehen- manchmal sind es die kleinen und unscheinbaren Momente, die dieses schöne Gefühl in uns auslösen. Ein bisschen Sonne, eine schöne Blume, die ihr gesehen habt, ein Gespräch mit einem Freund oder die Möglichkeit, mal einfach in den Tag hineinzuleben- vollkommen egal, an was ihr dabei denkt; das Ergebnis ist über kurz oder lang ein Ähnliches. Verdeutlichen wir uns jeden Tag etwas, für das wir dankbar sind, lenken wir unseren inneren Scheinwerfer zum Einen auf etwas aktuell Positives, zum Anderen auf etwas, das im Hier und Jetzt stattfindet. Und das führt dann in der Konsequenz zu der Schlussfolgerung: Mir geht es doch eigentlich gut, ich bin zufrieden.

Viele von uns (und das behaupte ich jetzt mal einfach ganz frech…) behindern nämlich ihren persönlichen Weg zum Glücklichsein durch das Blockieren genau dieser Faktoren. Viel zu oft sind wir mit Dingen beschäftigt, die wir grade nicht haben und von denen wir uns einreden, sie aber unbedingt haben zu müssen, damit wir zufriedener sind. Auch der ständige Blick auf Vergangenes oder Zukünftiges sorgt dafür, dass wir uns überall befinden, nur nicht in der Gegenwart- und so entgehen uns die vielen kleinen Dinge in unserem Leben, für die wir dankbar sein dürfen und die uns verdeutlichen, dass wir meist auf sehr hohem Niveau jammern und uns Dinge wünschen, die zu Vielem führen, bestimmt aber nicht zu mehr Glück in unserem Leben.

Vielleicht ist es in diesem Zusammenhang auch nicht verkehrt, sich einmal bewusst zu machen, dass das ständige Vergleichen mit seinen Mitmenschen mehr als ungünstig ist. Es ist durchaus ok, dass es Unterschiede gibt- doch sobald man seinen Wert an dem zu messen beginnt, was man hat bzw. nicht hat und immer damit beschäftigt ist, anderen nachzueifern, ist eines gewiss: Die chronische Unzufriedenheit steht auf dem Tagesplan und an ein Gefühl der Dankbarkeit und des Glücks ist lange nicht zu denken.

Richtet den Blick also auf nichts als euch selbst und nehmt euch in den nächsten Tagen doch einfach mal regelmäßig Zeit, um euch abends 3 Dinge in den Sinn zu rufen, für die ihr an diesem speziellen Tag dankbar seid.

Für was ich heute dankbar war?

– einen informationsreichen Vormittag/ Mittag

– für die Zeit, mich am Nachmittag einfach etwas hinzulegen

– ein leckeres Abendessen mit meinem Mann

Und jetzt seid ihr dran 🙂

In diesem Sinne:

                        Bis bald,

                                    Yvonne

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