Rezension: „Aprikosenküsse“ von Claudia Winter

Ich unterbreche für einen kurzen Moment meinen Winterschlaf, um euch mal wieder eine kleine, feine Rezension zu schreiben 🙂 Manchmal ist es spannend, auf welche Art und Weise Bücher ihren Weg zu mir finden- so auch wieder in diesem Fall. Die Autorin Claudia Winter arbeitet nämlich mit der Mutter einer meiner Freundinnen zusammen. Die wiederum wusste durch meine Freundin von meinem Blog- und schwupps- hatte ich eines ihrer Bücher bei mir liegen. Ausgelesen habe ich es bereits vor einigen Wochen- und ich fand diese lockere und leichte Geschichte wirklich sehr schön!

Hanna ist Foodjournalistin und schreibt Kritiken, die es meist in sich haben. So auch über das Tre Camini, einem kleinen Restaurant in Italien. Als die Inhaberin Giuseppa, die grade mit ihrem Enkel Fabrizio im Wartezimmer eines Arztes sitzt, von dieser Kritik erfährt, erleidet sie einen Herzinfarkt und verstirbt. Da Fabrizio den Verlag nun verklagt, wird Hanna von ihrem Chef dazu verdonnert, sich abermals auf den Weg in das verschlafene Dörfchen Montesimo zu machen, um sich dort gebührend zu entschuldigen. Als wäre dies nicht schon Strafe genug, gelangt Hanna auch noch unrechtmäßig in den Besitz der Urne mit Giuseppas Asche, die sie somit ebenfalls mit nach Italien nimmt. Doch in Italien angekommen, entwickeln sich die Dinge dann ganz anders als geplant, und Hanna ist plötzlich ein wichtiges Puzzleteil in Giuseppas Testament, die das Dorf- und Familienleben anscheinend auch noch nach ihrem Tod in ihrem Sinne zu lenken versteht…

Wie bereits eingangs erwähnt, haben wir es hier mit einer leicht und locker zu lesenden Liebesgeschichte zu tun, die ich einfach mal in die Kategorie Couch- und Frauenliteratur einsortiere. Es hat wirklich Spaß gemacht, die Entwicklungen zwischen Hanna und Fabrizio zu verfolgen, die auch jeweils abwechselnd aus deren Perspektive geschildert werden. Sobald Hanna in Italien ist, kommen herrliche Charaktere dazu, die immer wieder für Lacher sorgen, da man sich diese verschrobenen Dorfbewohner und deren sympathische Eigenheiten nur zu gut vorstellen kann. All das Chaos, was plötzlich um Hanna und Fabrizio herrscht, scheint jedoch notwendig zu sein, da nur so die Veränderungen in Gang gesetzt werden, die letztlich dann zu einem Ende in Giuseppas Sinne führen. Und auch, wenn man sich denken kann, worauf das Ganze hinausläuft (aber man möchte es ja auch auf keinen Fall anders), so fand ich das Ende wirklich nicht zu dick aufgetragen. Es ist einfach so wie es sein muss und in der genau richtigen Dosierung 🙂

Ach ja, und da wir im Rahmen der Story unweigerlich immer wieder mit der Beschreibung leckeren Essens konfrontiert werden, findet man im Anhang einige der im Buch erwähnten Rezepte wieder! Wem also beim Lesen das Wasser im Munde zusammenläuft, der kann quasi umgehend mit der Eigenproduktion beginnen 🙂 Ein wirklich schönes Buch für kurzweilige Unterhaltung!

Bewertung: 4 von 5 Eulen

 

Auf einen Blick:

„Aprikosenküsse“ von Claudia Winter

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform

ISBN-10: 1500423025

ISBN-13: 978-1500423025

Seiten: 334

Preis: 9,99 € (Taschenbuch) / 2,99 € (kindle) / kostenlos über kindle unlimited

 

Advertisements

Ein Gedanke zu “Rezension: „Aprikosenküsse“ von Claudia Winter

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s